John Engelke im Interview über das Schulbus Abenteuer

Benton City im Bundesstaat Washington, USA. Es ist der 2. April 2016. Sechs deutsche Freunde waren bei John und seiner Familie zu Besuch, um einen alten GMC Schulbus aus dem Jahr 1952 zu restaurieren, den sie zuvor auf dem Schrottplatz Dan´s Garage in Kennewick gekauft hatten. Der Bus war fahruntüchtig und sie hatten nur eine Woche Zeit ihn zurück auf die Straße zu bringen, um ihn zum Hafen von Galveston, Texas zu fahren.

 

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John, der leidenschaftlicher Sammler von militärischen Oldtimern ist, erzählt im Interview, wie er das Bus-Projekt erlebt hat.

„Ich bekam eine eMail von Britta. Sie suchte jemanden, der helfen könne den 1952er Schulbus zu reparieren. Nach einigem Schriftwechsel und Telefonaten mit Bela vereinbarten wir, dass die sechs Freunde meine Werkstatt mitsamt Werkzeug nutzen können und ich mithelfe, den Bus wieder herzustellen.“

Weiter erzählt John, dass es eine großartige Erfahrung war, aber dass nach den vergangenen acht Tagen nun alle müde und geschafft sind. Am Tag zuvor machten wir eine Probefahrt, die leider noch ein Problem mit der Kupplung hervorbrachte, welches wir hoffentlich bis morgen lösen würden.

John hat es genossen, mit den Leuten aus Deutschland zusammen zu sein, mit Britta, Bela, Alex, Uli, Ruud und Dancer (Frank): „gute Leute, viel Spaß und auch viele Herzinfarkte beim Reparieren des Busses“.

Viele seiner Freunde und Bekannte besuchten ihn und folgten seiner Facebook-Seite, um die Deutschen und ihr Bus-Abenteuer kennenzulernen. Und John berichtet von unseren Freizeitaktivitäten: der Fahrt in seinem DUKW zu Wasser und Land sowie im Jeep aus dem zweiten Weltkrieg.

Und er sagt, alle Leute wären sehr ambitioniert gewesen, ebenso gute Mechaniker und sehr einfallsreich (anderes Land, andere Sprache…). Er hätte auch viel gelernt, zum Beispiel neue Techniken, so wie die Deutschen Reparaturen durchführen und an die Dinge herangehen.

Und was seine Freundin und die Familie dazu sagen? Da schwärmte John, wie sehr seine Kinder uns mögen würden. Dass sie an allem, was wir tun, großes Interesse hätten. Und auch seine Freundin Miranda sei glücklich, auch wenn sie momentan so viel mit ihrem Job und der Schule der Kinder um die Ohren hätte, würde sie doch alles dafür tun, dass unsere Mission, den Bus nach Deutschland zu bringen, gelingt.

Nach zehn Tagen hieß es Abschied nehmen von John, seiner Familie und Freunden in Benton City. Und der fiel allen schwer. Es war eine fantastische Zeit.

Zum Schluss sagt John noch, dass er es – wenn auch zu anderen Bedingungen – jederzeit wiederholen würde und dass er dieses Abenteuer sein Leben lang nicht mehr vergessen würde.

THANKS, JOHN, WE MISS YOU!

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1 COMMENT
  • Chipy 2016-07-17

    Oh my goodness… I have tears in my eyes! Thank you for this great video about our trip and everything around the work and stay in the house and shop. I will always remember this adventure and am so happy to have you all with me! I love you all! Thank you! :-*

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